Unternehmen
Warum wir seit über 20 Jahren an derselben Frage arbeiten.
Neue Technologie, gleiche Aufgabe. 2002 hieß die Antwort SharePoint, 2014 Cloud, heute KI-Agenten - gewechselt haben immer nur die Mittel. Die Frage dahinter kein einziges Mal: Wie findet eine Organisation heraus, wie sie tatsächlich arbeitet? Aus über 1.000 Kundenprojekten wissen wir inzwischen ziemlich genau, woran das scheitert - und was daran hilft.
Es geht nicht um Software
Organisationen werden schneller komplex, als Menschen ihnen folgen können. Prozesse liegen in Systemen, Wissen in Dokumenten und Köpfen, und mit jeder Umstellung wächst der Abstand zwischen dem, was dokumentiert ist, und dem, was tatsächlich passiert. Daran arbeiten wir - dass eine Organisation laufend weiß, wie sie wirklich arbeitet, und aus diesem Wissen Entscheidungen, Nachweise und neue Fähigkeiten macht. Werkzeuge bauen wir, weil es ohne sie nicht geht. Nicht umgekehrt.
Die Herleitung - ThinkingWas sich geändert hat - und was nicht
Angefangen haben wir mit Prozessdokumentation auf SharePoint, für Industrie und öffentlichen Sektor. Beides ist geblieben: die Branchen und die Frage, wie eine Organisation an ihr eigenes Wissen kommt. Gewechselt hat nur, womit wir sie beantworten.
- 2002Der Start
Die Lintra GmbH entsteht in Magdeburg als Technologieholding. Aus ihr gehen mehrere Gesellschaften hervor - eine davon wird später aiio. Der Gegenstand ist von Anfang an derselbe: Organisationen dabei helfen, ihre eigenen Abläufe zu kennen.
- 2007Quam
Eigene Gesellschaft, eingetragen beim Amtsgericht Stendal unter HRB 6552. Mit Quam entsteht ein Managementsystem auf SharePoint-Basis: Prozesse werden dokumentiert und prüfbar. Die ersten Kunden sind Industrie und öffentlicher Sektor - dieselben Organisationen, die heute vor Transformationsvorhaben stehen.
- 2014Cloud
Die Schwestergesellschaft LINTRA Solutions GmbH gewinnt den Best-in-Cloud-Award der Computerwoche in der Kategorie SaaS - mit einer Office-365-Plattform für den Malteser Hilfsdienst. Die Holding ist zu dieser Zeit Microsoft-Gold-Kompetenzpartner. Der Sprung in die Cloud passiert im Haus, nicht als Nachzügler.
- 2020Der Neubau
Beginn der Entwicklung einer cloud-nativen, KI-gestützten Plattform. Nicht als Ausbau von Quam, sondern daneben: was für Systeme lesbar sein soll, lässt sich in ein Werkzeug für menschliche Leser nicht nachträglich einbauen.
- 2022aiio
Im März 2022 wird aus der LINTRA plus GmbH die aiio GmbH. Register, Standort und Team bleiben. Der Name ist ein Akronym: AI Improves Organizations. Nicht, weil KI die Organisation übernimmt, sondern weil sie zusammenlegen kann, was verteilt liegt.
- 2024Series A
Institutionelle Finanzierungsrunde, achtstellige Bewertung. Relevant für alle, deren Vorhaben über mehrere Jahre trägt: die Firma hängt nicht am nächsten Auftrag, und die Werkzeuge müssen sich nicht kurzfristig rechnen.
- HeuteOrganizational Intelligence
KI-Agenten stellen dieselbe Frage wie SharePoint 2007 und die Cloud 2014: Woran arbeitet diese Organisation eigentlich? Nur dass die Antwort diesmal maschinenlesbar sein muss. Woran wir jetzt arbeiten: dass daraus etwas wird, das eine Organisation selbst betreibt - eine Disziplin, keine Anschaffung.
Was wir in 20 Jahren gelernt haben
Diese sechs Sätze stecken heute in den Werkzeugen - und erklären, warum manches ausdrücklich nicht dazugehört. Jeden davon haben wir vorher mit Projekten bezahlt.
Fähiger, nicht abhängiger
Technologie soll Organisationen fähiger machen, nicht abhängiger. Daran lassen wir uns messen - und daraus folgt der Rest: jedes Werkzeug funktioniert einzeln, die Theorie dahinter steht öffentlich und wird mit Datum revidiert, und niemand braucht eine Beratung, um sein eigenes Werkzeug zu bedienen.
Befähigung und Resilienz - Kapitel 9 →Wer aiio führt
Vier Geschäftsführer, alle vier operativ, alle vier lange in diesem Markt. Wir haben die Probleme, um die es hier geht, aus der Nähe gesehen - bei Konzernen, im Mittelstand und im öffentlichen Sektor - und die letzten Jahre damit verbracht, ein Werkzeug dagegen zu bauen.

Entscheidet, was gebaut wird und in welcher Reihenfolge - und was nicht. Hat den Umbau von Quam zu aiio inhaltlich verantwortet. Wer wissen will, warum das Werkzeug bestimmte Dinge bewusst nicht tut, bekommt von ihm die Begründung; die lange Fassung liegt unter Thinking.

Verantwortet Einführung und Betrieb: dass ein Projekt in Wochen läuft und nicht in Quartalen, und dass danach jemand erreichbar ist, der die Installation kennt. Bei Problemen in der Lieferung ist er die Eskalationsstufe - nicht ein Ticketsystem.

Verantwortet, wie aiio nach außen erklärt wird - und dass die Erklärung dem standhält, was das Werkzeug tatsächlich kann. Ansprechpartner für Presse, Analysten und Verbände.

Baut das Netz aus Beratungen und Integratoren. Für ein Vorhaben heißt das: wer die Transformation begleitet, muss nicht aiio sein - aber er kennt das Werkzeug und muss nicht bei Null anfangen.
Wer uns berät
Für die Fragen, an denen Software in geprüften Umgebungen scheitert, holen wir uns Leute an den Tisch, die darin besser sind als wir - aus der Forschung, dem Enterprise-Vertrieb, dem Kapitalmarkt und der Führungsarbeit. Sie bringen ihr Feld in unsere Entscheidungen ein, bevor sie fallen.

Prüft die technischen Grundlagen: Sicherheitsarchitektur, eingebettete Systeme und die Anforderungen, die regulierte Umgebungen an eine Software stellen, bevor sie dort betrieben werden darf. Zuvor bei Zalando und der Deutschen Bank.

Bringt Go-to-Market-Erfahrung aus Enterprise-Software und B2B-SaaS ein - was Konzerne beim Einkauf von Software tatsächlich prüfen, und woran neue Kategorien in diesem Markt regelmäßig scheitern. Zuvor bei Adobe, SAP und Spryker.

Sieht das Unternehmen aus der Investoren- und M&A-Perspektive: was eine Organisation dauerhaft wert ist, welche Fähigkeiten diesen Wert tragen - und welche nur so aussehen. Zuvor bei GETEC, MVV Energie und Rothschild.

Arbeitet an der Frage, wie Organisationen unter dauerhafter Veränderung, Unsicherheit und wachsender Komplexität handlungsfähig bleiben - und was Führung dafür leisten muss.
Was sich überprüfen lässt
Zertifiziert nach ISO/IEC 27001, zweimal in Folge CHIP-Testsieger im BPM-Vergleich, institutionell finanziert - und die KI-Plattform seit 2020 im eigenen Haus entwickelt, nicht zugekauft. Alles mit Nummer und Datum, damit Ihr Einkauf, Ihre Rechtsabteilung oder Ihre IT-Sicherheit nicht erst anfragen müssen.
Klausenerstraße 10a, 39112 Magdeburg. Amtsgericht Stendal, HRB 6552. USt-IdNr. DE 254461500.
2024 und 2025 Gesamtsieger im BPM-Vergleich, dazu die höchste Empfehlungsrate. Erhebung unter über 2.000 Software-Nutzenden.
Zertifikat 02260301-01, gültig bis 04.06.2029. Geltungsbereich und Urkunde liegen offen.

Institutionell finanziert seit 2024, achtstellige Bewertung - relevant, wenn ein Vorhaben über Jahre trägt.
Entwicklung, Betrieb und Support an einem Standort in Magdeburg, über dreißig Menschen. Nicht ausgelagert, nicht offshore, keine Zwischenebene zum Support.
Mitglied. Beteiligt an der Regulierungsdebatte, statt sie abzuwarten.
Auftragsverarbeitung, Subunternehmer und Meldewege: zum Trust Center →
Reden wir.
Ein Gespräch, kein Pitch: zwanzig Minuten, in denen wir zuhören, was bei Ihnen ansteht - und danach sagen, ob ProcessCollector, ProcessMagnet oder ProcessForge dabei hilft. Oder ob keines davon passt. Auch das ist eine Lehre aus zwei Jahrzehnten.