Unternehmen

Die Technologie hat sich geändert. Die Aufgabe nie.

aiio GmbH, Magdeburg — hervorgegangen aus einer Technologieholding, die es seit 2002 gibt. SharePoint-Dokumentation, Cloud, KI-Agenten: die Mittel haben in dieser Zeit mehrfach vollständig gewechselt, die Frage dahinter kein einziges Mal.

Was sich geändert hat — und was nicht.

Angefangen hat es mit Prozessdokumentation auf SharePoint, für Industrie und öffentlichen Sektor. Beides ist geblieben: die Branchen und die Frage, wie eine Organisation an ihr eigenes Wissen kommt. Gewechselt hat, womit man sie beantwortet.

  1. 2002Die Wurzel

    Die Lintra GmbH entsteht in Magdeburg als Technologieholding. Aus ihr gehen mehrere Gesellschaften hervor — eine davon wird später aiio. Der Gegenstand ist von Anfang an derselbe: Organisationen dabei helfen, ihre eigenen Abläufe zu kennen.

  2. 2007Quam

    Eigene Gesellschaft, eingetragen beim Amtsgericht Stendal unter HRB 6552. Mit Quam entsteht ein Managementsystem auf SharePoint-Basis: Prozesse werden dokumentiert und prüfbar. Die ersten Kunden sind Industrie und öffentlicher Sektor — dieselben Häuser, die heute vor Transformationsvorhaben stehen.

  3. 2014Best in Cloud

    Die Schwestergesellschaft LINTRA Solutions GmbH gewinnt den Best-in-Cloud-Award der Computerwoche in der Kategorie SaaS — mit einer Office-365-Plattform für den Malteser Hilfsdienst. Die Holding ist zu dieser Zeit Microsoft-Gold-Kompetenzpartner. Der Sprung in die Cloud passiert im Haus, nicht als Nachzügler.

  4. 2020Der Neubau

    Beginn der Entwicklung einer cloud-nativen, KI-gestützten Plattform. Nicht als Ausbau von Quam, sondern daneben: was für Systeme lesbar sein soll, lässt sich in ein Werkzeug für menschliche Leser nicht nachträglich einbauen.

  5. 2022aiio

    Im März 2022 wird aus der LINTRA plus GmbH die aiio GmbH. Register, Standort und Team bleiben. Der Name steht für die Ausrichtung: aus Dokumentation für Menschen wird Organisation, die auch Systeme lesen können.

  6. 2024Series A

    Institutionelle Finanzierungsrunde, achtstellige Bewertung. Relevant für alle, deren Vorhaben über mehrere Jahre trägt: die Firma hängt nicht am nächsten Auftrag, und die Werkzeuge müssen sich nicht kurzfristig rechnen.

  7. HeuteBereit für KI

    KI-Agenten stellen dieselbe Frage wie SharePoint 2007 und die Cloud 2014: Woran arbeitet diese Organisation eigentlich? Nur dass die Antwort diesmal maschinenlesbar sein muss.

Was zwei Jahrzehnte gelehrt haben.

Was wir in dieser Zeit gelernt haben, steckt heute in den Werkzeugen — und erklärt, warum manches ausdrücklich nicht dazugehört. Jede dieser Lehren hat uns vorher Projekte gekostet.

Kein Vorhaben scheitert an der Modellierung.Es scheitert daran, dass niemand wusste, wie es vorher lief. In zwei Jahrzehnten haben wir das nicht ein einziges Mal umgekehrt erlebt — und trotzdem beginnt fast jedes Projekt mit der Frage nach dem Notationsstandard.
Was zusätzlich erhoben werden muss, veraltet.Wir haben genug Dokumentationen gesehen, die am Tag der Abnahme korrekt waren und ein halbes Jahr später niemand mehr geöffnet hat. Seitdem lesen wir den Bestand, statt ihn nachzubauen.
Die Lücke ist die wertvollere Information.Ein Bild, das überall aufgeht, ist geglättet worden. Die Stellen, an denen sich zwei Quellen widersprechen, sind fast immer die Stellen, an denen das Vorhaben später hängt.
Wer Beratung braucht, um sein eigenes Werkzeug zu benutzen, hat das falsche.Das ist die unbequemste Lehre, weil sie Umsatz kostet. Die ersten Wochen begleiten wir eng — danach soll es ohne uns laufen, und wenn es das nicht tut, ist es unser Fehler.
Systeme sind die schwierigeren Leser.Was ein Mensch aus einem lückenhaften Diagramm noch erschließt, kann ein Agent nicht. Deshalb ist die maschinenlesbare Form die Grundform und nicht der Export — diese Reihenfolge war 2020 die eigentliche Entscheidung.
Die Organisation gehört der Organisation.Wir haben oft genug erlebt, wie ein Anbieterwechsel am Datenformat scheiterte. Betrieb auf Servern in der EU, Ergebnisse in offenen Formaten: wer geht, nimmt das Bild seiner Organisation mit.

Wer das Unternehmen führt.

Vier Geschäftsführer, alle vier operativ, alle vier lange in diesem Markt. Sie haben die Probleme, um die es hier geht, aus der Nähe gesehen — bei Konzernen, im Mittelstand und im öffentlichen Sektor — und die letzten Jahre damit verbracht, ein Werkzeug dagegen zu bauen.

Dr. Christian Graup
Dr. Christian Graup
Geschäftsführung · Produkt und Ausrichtung

Entscheidet, was gebaut wird und in welcher Reihenfolge — und was nicht. Hat den Umbau von Quam zu aiio inhaltlich verantwortet. Wer wissen will, warum das Werkzeug bestimmte Dinge bewusst nicht tut, bekommt von ihm die Begründung; die lange Fassung liegt unter Vision.

Knut Köchli
Knut Köchli
Geschäftsführung · Betrieb und Lieferung

Verantwortet Einführung und Betrieb: dass ein Projekt in Wochen läuft und nicht in Quartalen, und dass danach jemand erreichbar ist, der die Installation kennt. Bei Problemen in der Lieferung ist er die Eskalationsstufe — nicht ein Ticketsystem.

Jobst von Heintze
Jobst von Heintze
Geschäftsführung · Markt und Kommunikation

Verantwortet, wie aiio nach außen erklärt wird — und dass die Erklärung dem standhält, was das Werkzeug tatsächlich kann. Ansprechpartner für Presse, Analysten und Verbände.

Lars Bendler
Lars Bendler
Geschäftsführung · Partner und Ökosystem

Baut das Netz aus Beratungen und Integratoren. Für ein Vorhaben heißt das: wer die Transformation begleitet, muss nicht aiio sein — aber er kennt das Werkzeug und muss nicht bei Null anfangen.

Wer das Unternehmen berät.

Für die Fragen, an denen Software in geprüften Umgebungen scheitert, sitzen Leute mit am Tisch, die darin besser sind als wir — aus der Forschung, aus dem Enterprise-Vertrieb, aus dem Kapitalmarkt und aus der Führungsarbeit. Sie beraten die Entscheidungen, die ihr Feld betreffen, bevor sie fallen.

Prof. Dr. Sebastian Schlesinger
Prof. Dr. Sebastian Schlesinger
HWR Berlin · Informationssicherheit, eingebettete Systeme

Prüft die technischen Grundlagen: Sicherheitsarchitektur, eingebettete Systeme und die Anforderungen, die regulierte Umgebungen an eine Software stellen, bevor sie dort betrieben werden darf. Zuvor bei Zalando und der Deutschen Bank.

Edmund Frey
Edmund Frey
Edventure GmbH · B2B-Software, Enterprise-Märkte

Bringt Go-to-Market-Erfahrung aus Enterprise-Software und B2B-SaaS ein — was Konzerne beim Einkauf von Software tatsächlich prüfen, und woran neue Kategorien in diesem Markt regelmäßig scheitern. Zuvor bei Adobe, SAP und Spryker.

Oliver Sauer
Oliver Sauer
Palladio Partners · M&A, Unternehmenswert

Sieht das Unternehmen aus der Investoren- und M&A-Perspektive: was eine Organisation dauerhaft wert ist, welche Fähigkeiten diesen Wert tragen — und welche nur so aussehen. Zuvor bei GETEC, MVV Energie und Rothschild.

René Leitgen
René Leitgen
Fachbeirat · Resilienz, Führung unter Veränderung

Arbeitet an der Frage, wie Organisationen unter dauerhafter Veränderung, Unsicherheit und wachsender Komplexität handlungsfähig bleiben — und was Führung dafür leisten muss.

Geprüft, ausgezeichnet, finanziert.

Nach ISO/IEC 27001 zertifiziert, zweimal in Folge CHIP-Testsieger im BPM-Vergleich, institutionell finanziert — und die KI-Plattform seit 2020 im eigenen Haus entwickelt, nicht zugekauft. Hier mit Nummern und Daten, damit eine Prüfung nicht erst anfragen muss.

aiio GmbH

Klausenerstraße 10a, 39112 Magdeburg. Amtsgericht Stendal, HRB 6552. USt-IdNr. DE 254461500.

CHIP Leading Software

2024 und 2025 Gesamtsieger im BPM-Vergleich, dazu die höchste Empfehlungsrate. Erhebung unter über 2.000 Software-Nutzenden.

ISO/IEC 27001

Zertifikat 02260301-01, gültig bis 04.06.2029. Geltungsbereich und Urkunde liegen offen.

Series-A-finanziert

Institutionell finanziert seit 2024, achtstellige Bewertung — relevant, wenn ein Vorhaben über Jahre trägt.

Alles in einem Haus

Entwicklung, Betrieb und Support an einem Standort in Magdeburg, über dreißig Menschen. Nicht ausgelagert, nicht offshore, keine Zwischenebene zum Support.

KI-Bundesverband

Mitglied. Beteiligt an der Regulierungsdebatte, statt sie abzuwarten.

Auftragsverarbeitung, Subunternehmer und Meldewege: zum Trust Center →

Reden wir.

Ein Gespräch, kein Pitch: zwanzig Minuten, in denen wir zuhören, was ansteht — und danach sagen, ob eines der Werkzeuge dabei hilft oder nicht. Auch das ist eine Lehre aus zwei Jahrzehnten.